Zusätzliche Leistungen

Verschiedenen Prophylaxemaßnahmen

Zusätzlich können Sie sich zwischen verschiedenen Prophylaxemaßnahmen entscheiden. Diese können zu unseren einzelnen modularen Prophylaxeprogrammen hinzugefügt werden. Bitte besprechen Sie die für Sie individuell sinnvollen Maßnahmen mit uns. Im Anschluss finden Sie eine kurze Beschreibung Ihrer Möglichkeiten.

Karies-Risiko

Karies-Risiko-Test

Hierbei werden die drei wichtigsten Faktoren gemessen:

1. Speichelfließrate: Speichel übt eine Schutzfunktion aus, indem er neutralisierend auf Säuren wirkt und den Schmelz remineralisiert. Fließt also viel Speichel, sind die Zähne gut vor Karies geschützt.

2. Pufferkapazität des Speichels: Die Fähigkeit, Säuren zu neutralisieren, nennt man Pufferkapazität. Wie gut der Speichel neutralisiert, kann in einem Test mit sog. Ph-Streifen nachgewiesen werden. Je nach Verfärbung des Teststreifens kann eine niedrige, normale oder hohe Pufferkapazität nachgewiesen werden.

3. Lactobazillen- und Mutans Streptokokkentest: Dies sind Bakterien in der Mundhöhle, die Karies verursachen. Zur Durchführung dieses Tests wird eine Speichelprobe auf einen Träger mit einem speziellen Nährboden aufgebracht und die Probe 2 Tage lang im Brutschrank bei 37° Celsius bebrütet. Anhand einer Skala kann dann die jeweilige Bakterienanzahl nachgewiesen werden.

Karies kann sowohl gesunde als auch restaurierte Zähne gefährden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig und regelmäßig Informationen über das Vorhandensein dieser relevanten Keime zu erlangen.

Mit der Bestimmung Ihres Kariesrisikos können wir mit speziellen Mundhygieneempfehlungen, besonderen Behandlungen in unserem iVi – Prophylaxeprogramm sowie dem Prophylaxeintervall Ihrer speziellen Mundsituation Rechnung tragen.

Wann ist es sinnvoll Speicheltests durchzuführen?

  • bei Müttern und Schwangeren zur Bestimmung des Übertragungsrisikos
  • bei Kleinkindern zur Abklärung einer Infektion
  • bei Kindern und Jugendlichen zur Identifizierung von Risikopatienten
  • bei Erwachsenen im Rahmen der Individualprophylaxe
  • bei Kindern und Erwachsenen zur Kontrolle der Mundhygiene
  • zur Dokumentation des Behandlungserfolges

Karies-Risiko

 

Parodontitis

Parodontitis-Erreger-Test

Diese mikrobiologische Diagnostik führt bei Erkrankungen des Zahnstützhalteapparates (Parodontose) den Nachweis einer kleinen Gruppe höchst aggressiver Mundhöhlen-Bakterien. Die Entzündung der Gingiva und der Verlust an Zahnhaltegewebe sind die Folgen der Anwesenheit dieser speziellen pathogenen (krankheitsverursachende) Bakterien. Sie zerstören mit ihren Stoffwechselprodukten die Gewebe von Zahnfleisch und Kieferknochen. Zusätzlich trägt auch noch die körpereigene Abwehr durch die Produktion von entzündungsauslösenden Substanzen zur Gewebezerstörung bei. Wenn sich diese Bakterien über längere Zeit unterhalb des Zahnfleischs festsetzen, besteht ein übergroßes Parodontitis-Erkrankungsrisiko.

Die Durchführung des Keim-Tests

Parodontitis verursachende Bakterien werden heute mit modernen molekularbiologischen Methoden nachgewiesen. Über die Analyse bestimmter Abschnitte auf den Genen der Bakterien lassen sich auch relativ kleine Keimmengen nachweisen. Bei uns werden die Bakterienproben mit Hilfe von Papierspitzen absolut schmerzfrei aus den Zahnfleischtaschen entnommen und zur Untersuchung in ein Speziallabor geschickt. Nach etwa 7-14 Tagen steht uns ein ausführliches Untersuchungsergebnis zur Verfügung, mit zusätzlicher Therapieempfehlung.

Wann empfiehlt sich die Anwendung des Tests?

Sinnvoll ist dieser Test vor Behandlungsbeginn, um das Ausmaß der Infektion festzustellen, sowie nach Abschluss der Behandlung zur Erfolgskontrolle. Der Einsatz von Antibiotika bleibt dadurch ausschließlich den Fällen mit schwererer Infektion vorbehalten, ein unnötiger Einsatz wird vermieden. Ferner ist der weitere Verlauf der Erkrankung anhand dieses Tests gut kontrollierbar, sodass sich eine mögliche weitere Therapie und die gewebeerhaltende Nachsorge in der Praxis daran orientieren kann. Der Test gibt uns im Verlauf der Nachsorge-Kontrollen die entsprechende Antwort.

Parodontitis-Risiko-Test

Der Parodontitis-Risiko-Test unterstützt uns dabei herauszufinden, wie groß die Chance bei Ihnen ist, dass Sie an einem entzündlichen Rückgang des Zahnfleisches erkranken könnten. Zusätzlich hilft uns dieser Test in Kombination mit dem Parodontitis-Erreger-Test, Ihnen im Falle einer schon vorhandenen Parodontitiserkrankung eine geeignete Behandlung zukommen zu lassen. Auch die anschließende Parodontitis-Nachsorge (Prophylaxeprogramm und Recallintervall) wird davon beeinflusst.

Spezielle Bakterien in Ihrer Mundflora spielen wie bei anderen Speicheltests eine entscheidende Rolle. Hat sich eine Parodontitis entwickelt, sind durch den Rückgang des Zahnfleisches sogenannte Zahnfleischtaschen entstanden, in denen sich schädliche Bakterien leicht ansammeln und vermehren können.

Dieser Test nimmt die Struktur Ihrer DNA unter die Lupe. Wir entnehmen eine Speichelprobe und schicken sie ins Labor. Dort wird untersucht, ob eine Zahnfleischentzündung bei Ihnen rascher zur Parodontitis führen könnte als bei anderen Menschen, die diese genetischen Veranlagungen nicht besitzen.

Stellt sich heraus, dass eine Erkrankung bei Ihnen begünstigt ist, ergreifen wir rechtzeitig und vorausschauend eine auf Sie abgestimmte Behandlung. Sollte bei Ihnen bereits eine Entzündung vorliegen, lässt sich der Zahnfleischrückgang mit geeigneten Methoden aufhalten, und Folgebeschwerden können vermieden werden.

Wann empfiehlt sich die Anwendung des Tests?

  • bei einer wiederkehrenden Parodontitis-Erkrankung
  • bei einer schnell verlaufenden Parodontitis
  • als Überblick zur allgemeinen Risikoeinschätzung und damit zur Einstufung in das richtige Prophylaxeprogramm und -intervall
  • Risikoeinschätzung vor aufwendigen Sanierungen
  • wenn bei einem durchgeführten Parodontitis-Erreger-Test keine Leitkeime festgestellt werden konnten, Sie aber trotzdem deutliche Symptome einer sich entwickelnden Parodontitis zeigen
Fluoridierung

Lokale Fluoridierung

FluoridierungDie Lokale Fluoridierung wirkt der Entkalkung der Zähne entgegen (Kariesentstehung). Fluoride lagern sich in den Zahn ein und festigen den Zahnschmelz. Dieser ist nun weitaus widerstandsfähiger gegen Säureattacken der Bakterien. Die Kariesanfälligkeit ist deutlich vermindert. Die Lokale Fluoridierung erfolgt einerseits durch Fluoridlacke sowie durch individuell gefertigte Medikamententräger (Fluoridierungsschiene).

Chlorhexidin

Chlorhexidin-Behandlungen

ChlorhexidinChlorhexidin-Behandlungen bekämpfen spezielle, kariesauslösende Bakterienarten hochwirksam. Eine Möglichkeit ist, dass ein spezieller Chlorhexidin-Lack auf besonders kariesgefährdete Flächen aufgetragen wird, z.B. Zahnzwischenräume oder Zahnhälse. Die zweite Möglichkeit besteht in einer Intensivbehandlung der Zähne mit individuell hergestellten Medikamententrägern (Fluoridierungsschiene). Diese Intensivkur reduziert das Kariesrisiko um bis zu 81 %.

Fissuren

Fissurenversiegelung

Fissuren Abbildung 1Die Fissurenversiegelung bietet einen wirksamen Schutz der Kaufläche. Die Kaufläche ist mit Rinnen und Furchen durchzogen, den sog. Fissuren. In diesen Fissuren sammeln sich nicht nur der Speisebrei, sondern auch Millionen von Bakterien. Gleichzeitig sind die Fissuren aber zu schmal für eine ausreichende Reinigung mit einer Zahnbürste. Mit einem Versiegelungsmaterial werden die Fissuren geschützt und randdicht verschlossen. Dieses Versiegelungsmaterial kann weiß, zahnfarben oder auch durchsichtig sein.

Fissuren Abbildung 2Die zusätzliche Lasersterilisation sowie Ozonbehandlung der Fissuren entkeimt die Zahnoberfläche vor der Versiegelung.

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