LUX Zahnärzte - Implantologie

Sinuslift - Knochenaufbau im Oberkiefer


Anheben der Kieferhöhle

Mit dem Sinuslift, auch Sinusbodenelevation, nehmen wir einen Knochenaufbau im Oberkiefer vor. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn durch einen bereits vorangeschrittenen Knochenabbau, das Knochenangebot in Ihrem Kiefer zu gering ist, um ein Zahnimplantat stabil setzen zu können. Der Sinuslift ist ein unkomplizierter oral-chirurgischer Eingriff, bei dem wir den knöchernen Boden der Kieferhöhle (Sinusboden) anheben und unterfüttern. So können wir das notwendige Knochenvolumen gewinnen, um das Implantat erfolgreich im Oberkiefer einsetzen zu können.

Sinuslift im Oberkiefer

Im Gegensatz zum Unterkiefer befindet sich im Oberkiefer die Kieferhöhle. Die Kieferhöhle zählt zu den im Körper befindlichen Hohlorganen. Sie ist innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet und zählt zu der Gruppe der Nasennebenhöhlen. Die Kieferhöhle wird im Inneren durch die Knochenwand der Augen- und Nasenhöhle und nach außen hin durch die Jochbeinwurzeln und den Wangenknochen begrenzt. Im unteren Bereich der Kieferhöhle befindet sich der Sinusboden. Er trägt die Zahnwurzeln der großen und kleinen Backenzähne des Oberkiefers. Bei stark zurückgegangener Knochenhöhe im Oberkiefer würde das Einsetzen der Implantatwurzel die Kieferhöhle verletzen.

Knochenaufbau – externer und interner Sinuslift, Intralift

Für den externen Sinuslift öffnen wir die Schleimhaut an der Implantationsstelle. Die darunterliegende Knochenwand der Kieferhöhle wird sehr vorsichtig entfernt, um die Kieferhöhlenschleimhaut nicht zu verletzen. Die Kieferhöhlenschleimhaut wird nun, ebenfalls sehr vorsichtig, mit feinen und speziellen Instrumenten nach innen geschoben. Die Kieferhöhle bleibt hierdurch intakt und wird in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt. Der dabei neu entstehende Raum zwischen Knochen und Kieferhöhlenschleimhaut wird jetzt mit eigenem Knochenmaterial oder einem Knochenersatzmaterial aufgefüllt. In der Regel können die Implantatschrauben nun wie gewohnt direkt gesetzt werden.

Liegt ausreichend Restknochenangebot vor, kann auch der interne Sinuslift vorgenommen werden. Bei dieser Form des Sinuslifts erfolgt das Einbringen des Knochenersatzmaterials direkt im Zuge der Implantation über den Bohrkanal.

Der Intralift ist ein weiteres, noch neueres Verfahren für den Sinuslift im Oberkiefer. Der Intralift ist besonders schonend und verzichtet auf rotierende Instrumente. Hierbei verwenden wir feinen Instrumenten und Ultraschall und verfüllen zeitgleich mit dem Anheben der Kieferhöhlenmembran das Ersatzmaterial.

In manchen Fällen wird der Kieferkamm zusätzlich verbreitert. Bei dieser Technik wird eigener Knochen oder Knochenersatzmaterial seitlich aufgebracht und mit einer speziellen Membran oder mit einer speziellen „Schalentechnik“ abgedeckt.

Nach normalerweise 6 Monaten, in Extremfällen auch nach bis zu einem Jahr, können die Implantate wie gewohnt mit Kronen versorgt werden.

Alternativen zum Sinuslift

Um einen chirurgischen Knochenaufbau zu vermeiden, bieten kurze Zahnimplantate eine gute Alternative zu den längeren, herkömmlichen Zahnimplantaten. Die kurzen Implantate sind nur 5-8 mm lang und können somit auch in schwierigen Kieferverhältnissen häufig ohne Knochenaufbau eingesetzt werden. Allerdings muss auch für das Setzen der kurzen Implantate eine Mindesthöhe des Kieferknochens gewährleistet sein. Auch das All-on-4 stellt bei einem zahnlosen Kiefer als innovative Behandlungsmethode oft eine gute Alternative zum Sinuslift dar. Hier werden insgesamt nur vier Implantate gesetzt, auf denen dann eine Prothetik zu einem neuen Gebiss aufgebaut wird.

Sie benötigen weitere Informationen zum Knochenaufbau mit Sinuslift? Sie möchten sich gerne zu einem Sinuslift beraten lassen? Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin bei LUX Zahnärzte in Mannheim.

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Stimmen von zufriedenen Patienten

Habe ein unheimliches Vertrauen zu dem Mann aufgebaut! Es werden einem die Ängste genommen. Man ist hier sehr sehr gut aufgehoben.

Hartmut Vischer