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Biologische Zahnmedizin: Risiko wurzelbehandelter Zähne minimieren


Wurzelbehandelte Zähne können auch schaden

Eine Wurzelbehandlung dient der Rettung eines Zahns, denn der Erhalt des natürlichen Zahnes steht stets im Mittelpunkt der zahnmedizinischen Versorgung. Aber es sind gerade diese toten Zähne, die sich zu Entzündungsherden entwickeln können. Der Grund ist, dass wurzelbehandelte Zähne meist nicht komplett bakteriendicht sind. Vor allem in den Seitenkanälen der feinen Wurzelkanälchen können Bakterien verbleiben. Deren Stoffwechselprodukte zersetzen das umliegende Gewebe und sondern Giftstoffe ab, die über die Blutbahn auf den gesamten Körper wirken. Der Erhalt des Zahnes durch eine Wurzelbehandlung ist also durchaus risikobehaftet.

Mögliche gesundheitliche Komplikationen wurzelbehandelter Zähne

Zu den möglichen Giftstoffen gehören beispielsweise die Nervengifte Mercaptan, Thioether, Butrescin, Polyamine und Cadaverin – diese wirken im gesamten Körper. Heute werden diese Giftstoffe mit einem erhöhten Risiko für Diabetes mellitus, Schlaganfall, Herzinfarkt, Autoimmunerkrankungen und weiteren Entzündungserkrankungen in Verbindung gebracht.

Das gesunde Zahnmark spielt als Teil des Immunsystems bei der Abwehr dieser Keime eine wichtige Rolle. Entsteht in einem durch Bakterien besiedelten wurzelbehandelten Zahn eine Infektion, kann diese sich schnell auch auf den umgebenden Knochen ausweiten und das gesamte körpereigene Immunsystem wird dauerhaft beansprucht. Im weiteren Verlauf werden dadurch nicht nur Entzündungen begünstigt, sondern in der Folge auch Stoffe im Körper freigesetzt, die das Risiko für Krebserkrankungen steigern können.

Erfolgsaussichten einer Wurzelkanalbehandlung

Mit einer Wurzelbehandlung wird versucht den natürlichen Zahn an seinem Platz in der Zahnreihe zu erhalten. Damit ist die Zahnmedizin die einzige medizinische Disziplin, die ein totes Organ im Körper duldet. Als Patientin und Patient müssen Sie sich, aber auch wir als Zahnärzte, immer bewusst sein, dass die Behandlung einer Wurzelentzündung eine Notfall-Therapie darstellt, die in der Regel nie mit einer 100% Erfolgsgarantie verbunden sein kann. Schlägt die Wurzelkanalbehandlung fehl, können wir als Folgebehandlung noch eine Wurzelspitzenresektion durchführen. Als letzte Möglichkeit bleibt dann nur noch die Entfernung des Zahns.

Neben der Schwierigkeit bei einer Wurzelkanalbehandlung völlige Keimfreiheit und Bakteriendichte zu erzielen, wird der nun tote Zahn mit der Zeit auch spröde und insgesamt anfälliger. Denn der wurzelbehandelte Zahn ist von der natürlichen Blutversorgung abgetrennt und wird so nur mangelhaft mit Nährstoffen versorgt. Der Zahn ist bruchanfälliger und auch eine Karies tritt deutlich häufiger auf.

Entfernung wurzelbehandelter Zähne in der biologischen Zahnmedizin

Wir entfernen den entsprechenden Zahn schonend und desinfizieren die entsprechende Stelle zweifach. Mit einem speziellen Knochenheilungsprotokoll, dem sogenannten LUX Bone Regeneration (LBR), stärken wir zudem die Heilungskräfte des Körpers – zur Abwehr der im Organismus verbliebenen Bakterien.

Die entstandene Zahnlücke versorgen wir dann mit einem geeigneten Zahnersatz. So stellen wir nicht nur die Ästhetik Ihrer Zähne wieder her, sondern sichern auch die nachhaltige Funktion des Kauapparats und beugen Knochenverlust sowie Zahnverlängerungen vor. Innerhalb der Bio-Zahnmedizin kommt für Ihren Zahnersatz ein Keramik-Implantat aus Zirkondioxid in Frage. Diese metallfreie Implantat-Versorgung ist immunologisch völlig neutral und Sie erhalten eine stabile sowie zahnfarbene künstliche Zahnwurzel.

Sie haben Bedenken zum Verbleib eines wurzelbehandelten Zahns in Ihrem Mund? Sie interessieren sich für die Möglichkeiten der biologischen Zahnmedizin bei wurzelbehandelten Zähnen? Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin bei LUX Zahnärzte in Mannheim.

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Stimmen von zufriedenen Patienten

Habe ein unheimliches Vertrauen zu dem Mann aufgebaut! Es werden einem die Ängste genommen. Man ist hier sehr sehr gut aufgehoben.

Hartmut Vischer