Wurzelkaries

Der Zahnmediziner spricht von einer Wurzelkaries, wenn die Zahnwurzel von Kariesbakterien befallen ist. Aufgrund von freiliegenden Zahnwurzeln oder Zahnhälsen hat das Dentin des Zahnes keinen ausreichenden Schutz mehr und wird folglich anfälliger für Karies. Wurzelkaries wird im dentalen Bereich auch als Zement- oder Zahnhalskaries bezeichnet.

Das Kariesrisiko steigt

In den letzten Jahrzehnten nimmt die Wurzelkaries kontinuierlich zu. Rund 10 – 15 Prozent der freiliegenden Wurzeln sind – besonders im fortgeschrittenen Alter – bereits von Karies befallen. Dabei leiden häufiger Männer als Frauen an Zementkaries, was sich auf einen zu geringen Speichelfluss zurückführen lässt. Die Backenzähne sind in der Regel am häufigsten von Wurzelkaries betroffen, während sie bei Schneide- und Eckzähnen eher selten auftritt.

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