Speicheltest

Der Speicheltest dient in der Zahnmedizin als Kariesrisikotest. Aber auch bei Hormonstörungen, Wechseljahrsbeschwerden und bei Schlafstörungen werden Speicheltests durchgeführt. Es gibt zudem bestimmte Hormone, die durch einen Speicheltest bestimmt werden können. Diese sind beispielsweise Cortisol, Progesteron und Testosteron.

Speicheltests als Kariesrisikotest

Um einen Speicheltest durchführen zu können, müssen sich zunächst genügend Bakterien im Speichel befinden. Diese Bakterien befinden sich meist in den Zahnbelägen und können durch eine erhöhte Speichelsekretion ausgespült werden. Um eine vermehrte Bildung von Speichel zu erreichen, wird vor dem Test zwei bis fünf Minuten ein Kaugummi oder ein Stück Wachs gekaut. Daraufhin wird der Speichel, der sich im Mund gesammelt hat, in einem Becher gesammelt. Der gesammelte Speichel wird daraufhin auf einen speziellen Nährboden gestrichen und bis zu vier Tage bei 37°C aufbewahrt. Danach wird mithilfe einer Skala verglichen, wie hoch die Bakterienanzahl tatsächlich ist.

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