Quecksilber

Quecksilber wird in Form einer Quecksilberlegierung als Zahnfüllung verwendet. Diese nennt man auch Amalgamfüllung – mit einem maximalen Quecksilberanteil von 3%. Füllungen mit Quecksilber sind besonders preiswert und zeichnen sich mit einer hohen Belastbarkeit aus. Die Temperaturempfindlichkeit eines Zahnes nimmt zu, wenn dieser eine Amalgamfüllung hat. Zudem kann für den Zahn das Risiko zu brechen erhöht sein, da sich das Füllungsmaterial nicht mit dem Zahn verbindet.

Quecksilber in Zahnfüllungen

Die Amalgamfüllungen gehören in der gesetzlichen Krankenversicherung nach wie vor zur Regelversorgung. Zwar ist Amalgam als Werkstoff preiswert und hat gute Materialeigenschaften, aber das enthaltene Quecksilber kann sich freisetzen und dann im Körper ablagern. Quecksilber ist ein Schwermetall und Zahnarztpraxen müssen Amalgamreste als Sondermüll entsorgen. Die Verwendung im Mundraum sollte also kritisch betrachtet werden. Aufgrund der Belastung bietet sich eine Amalgamausleiung an.

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