Polymerisationsschrumpfung

Zu einer Polymerisationsschrumpfung kommt es während der Abbindereaktion von Kunststoffen, der Polymerisation. Dadurch verringert sich das Volumen des Materials. In der Zahnheilkunde werden für Füllungen Materialien auf Kunststoffbasis (Komposite) verwendet, die im plastischen Zustand verarbeitet werden und dann meist durch lichtinduzierte Polymerisation aushärten. Dabei verketten sich die kurzen, reaktionsfreudigen Moleküle des plastischen Materials zu langen, verzweigten Polymermolekülen, wodurch sich der Kunststoff verfestigt.

Wirkung der Polymerisationsschrumpfung

Die Polymerisationsschrumpfung entsteht in Folge der Vernetzung der Polymere, da die langen Molekülketten näher zusammenrücken und weniger Platz beanspruchen als die kurzen Moleküle in der Ausgangssubstanz. Die Volumenverringerung beträgt je nach Material etwa 2 bis 4 Prozent. Zur Verringerung dieses nachteiligen Effekts werden etwa spezielle Verarbeitungstechniken, wie die Sandwichtechnik, eingesetzt.

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