Malokklusion

Als Malokklusion bezeichnet man in der Medizin abweichende Kontaktverhältnisse zwischen den Zähnen des Unter- und Oberkiefers. Damit die Kaukräfte des Gebissen optimal verteilt sind, sollten alle Zähne des Oberkiefers einen Kontakt zu den entsprechenden Unterkieferzähnen haben. Fehlt dieser Kontakt, können die Zähne locker werden, was nicht selten letzten Endes eine anormale Abnutzung sowie unter Umständen sogar einen Zahnverlust zur Folge hat.

Behandlungsmöglichkeiten

Kieferorthopädische Vorrichtungen (Spangen) können nach und nach durch den kontinuierlich ausgeübten Druck den umgebenden Alveolarknochen remodellieren. Hierzu kann eine Extraktion eines oder mehrerer Zähne erforderlich sein, um die anderen Zähne neu positionieren zu können. Sind die Zähne korrekt ausgerichtet, trägt der Patient etwa zwei bis drei Jahre lang einen Retainer aus Draht und Kunststoff. Reicht diese kieferorthopädische Behandlung nicht aus, kann auch eine Operation das Kontaktverhältnis der Zähne wieder hergestellt werden.

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