Fissurenkaries

Fissurenkaries ist in der Zahnmedizin auch unter dem Namen Grübchenkaries bekannt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Kariesform, die die Furchen der Zähne befällt. Als Fissuren werden kleine Rillen oder Grübchen in den Kauflächen der Backenzähne. Häufig tritt die Karies hier unmittelbar in den ersten Jahren nach dem Zahndurchbruch auf. Der Zahnschmelz ist dabei augenscheinlich noch in Ordnung, das darunter liegende Zahnbein kann hingegen bereits Defekte aufweisen. Da Fissuren oft tief und sehr schmal sind, ist häufig eine effektive Reinigung unmöglich.

Entstehung von Fissurenkaries

Dringen kariesverursachende Bakterien in die Fissuren ein und greifen an dieser Stelle den dünneren Zahnschmelz an, kommt es zu Fissurenkaries. Fissurenkaries lässt sich schwierig erkennen, denn sie ist meist von außen nicht sichtbar. Durch die Enge der Fissuren wird eine Diagnose zusätzlich erschwert. Auch Röntgenbilder sind äußerst ungenau, da der dicke Schmelzmantel der Zahnkrone die Röntgenstrahlung absorbieren kann und kleine Kariesstellen somit oft überschattet werden.

Zurück