Cranio-mandibuläre Dysfunktion

Die Bezeichnung “craniomandibuläre Dysfunktion”, abgekürzt CMD, leitet sich sich begrifflich vom Craniomandibularsystem ab, mit welchem der Kauapparat in der Anatomie beschrieben wird. Wörtlich handelt es sich um eine Funktionsstörung des des Schädels (Cranium) und des Unterkiefers (Mandibula). Tatsächlich umfasst dies einen ganzen Komplex von möglichen physischen und psychischen Störungen des Kausystems in Verbindung mit Symptomen im Kopf-Hals-Nackenbereich. Neben Schmerzsymptomen gehören dazu auch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit oder Herzrasen.

Mögliche Therapien

Grundsätzlich gibt es zwei Therapieansätze, ein somatischer und ein psychischer. Ersterer zielt auf körperliche (somatische) Ursachen und behandelt Veränderungen im Verschlussvermögen des Kiefers und dem Kontakt zwischen den Zähnen beider Kiefer (Okklusion). Der psychische Ansatz zielt etwa auf stressbedingte Ursachen und versucht diese durch Stressmanagement abzubauen. Auch Biofeedback, Hypnose und Verhaltenstherapie können hierbei zur Anwendung kommen.

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