Bicarbonat

Als Bicarbonate, auch Hydrogencarbonate oder saure Carbonate, werden in der Chemie die Salze der Kohlensäure bezeichnet. Sie entstehen wenn eine basische Verbindung, meist ein Carbonat, in einer wässrigen Kohlenstoffdioxid-Lösung (Kohlensäure) neutralisiert wird. Bicarbonate sind schwach alkalisch und reagieren mit stärkeren Säuren, wobei Kohlenstoffdioxid entsteht. Wichtige Bicarbonate sind Natriumhydrogencarbonat (Natron, Bullrichsalz) und Ammoniumhydrogencarbonat (Hirschhornsalz). Im Trinkwasser sorgt Calciumhydrogencarbonat für die Carbonat-Härte des Wassers. Hydogencarbonat bildet sich auch im menschlichen Organismus und reguliert dort den Säure-Basen-Haushalt des Körpers.

Verwendung in der Medizin

Besonders durch ihre Eigenschaft, Säuren neutralisieren zu können, finden Bicarbonate auch in der Medizin Anwendung. So wird Natron als Mittel gegen Sodbrennen verwendet, darüber hinaus eignet es sich als Bestandteil von Zahnpasta zur Zahnpflege.

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