Betäubungsarten

Zur Herbeiführung eines Zustandes der Schmerz- und Empfindungslosigkeit bei medizinischen Eingriffen (Anästhesie) dienen verschiedene Betäubungsarten mit entsprechend wirkenden Medikamenten, den sogenannten Anästhetika. Allgemein unterscheidet man zwischen Lokal- und Regionalanästhesie, das heißt der örtlichen Betäubung ohne Beeinträchtigung des Bewusstseins, sowie der Allgemeinanästhesie, das heißt der Narkose („Vollnarkose“).

In der Zahnmedizin

Die örtliche Betäubung findet bei zahnärztlichen Behandlungen die häufigste Anwendung. Üblicherweise erfolgt hier die Verabreichung des Anästhetikums durch Injektion, wobei die Betäubungswirkung meist innerhalb von Minuten einsetzt. Im Gegensatz zur Lokalanästhesie wird bei einer Narkose neben dem Schmerzempfinden auch das Bewusstsein ausgeschaltet. Sie wird in der Zahnmedizin nur selten angewendet, etwa bei Patienten mit extremen Angstzuständen.

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