Bakterien

Die Bakterien bilden in der systematischen Einteilung der Organismen eine eigene Domäne, das ist die oberste Klassifizierungskategorie. Als Mikroorganismen besitzen sie je nach Bakterienart einen Durchmesser zwischen 0,1 und 700 Mikrometer, wobei die meisten Arten etwa einen Mikrometer messen. Es existieren zahlreiche äußere Formen, wie etwa kugelförmig (Kokken), als Stäbchen (Escherichia, Bacillus), wendelförmig (Spirillen), oder als mehrzellige, verzweigte Fäden und Trichome.

Ihre Bedeutung in der Medizin

Im menschlichen Körper spielen Bakterien eine große Rolle. Sie sind überwiegend harmlos, oder besitzen eine positive und sogar lebenswichtige Funktion. Jedoch können sie auch als Krankheitserreger wirken, wobei sie spezifische Infektionskrankheiten oder Wund- und Organentzündungen verursachen. Auch im Mundraum ist eine sehr große Anzahl, meist harmloser Bakterien zu finden. Einige besitzen jedoch bei zu starker Vermehrung aufgrund unzureichender Zahnhygiene eine schädliche Wirkung. Als Kariesbakterien im Zahnbelag erzeugen sie Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Eine besonders aggressive Bakterienart ist hierbei Streptococcus mutans, die als gewichtigster Verursacher von Karies gilt.

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