Athrophie

Mit Atrophie wird in der Medizin ein wahrnehmbarer Schwund oder eine Verkleinerung eines Organs, Gewebes oder einzelner Zellen bezeichnet. Die Funktion des entsprechenden Körperteils wird dadurch vermindert. Sie kann als natürliche Form etwa altersbedingt auftreten (Altersatrophie), oder pathologisch als Folge krankhafter Prozesse sein. Dazu gehört beispielsweise die Inaktivitätsatrophie, welche aufgrund einer fehlenden Beanspruchung des betroffenen Organs auftritt.

Atrophie des Kiefers

Bedingt durch einen Verlust der Zähne wird der Alveolarknochen des Kiefers allmählich abgebaut. Dieser Schwund von Gewebe und Knochensubstanz am Kiefer wird als Alveolaratrophie bezeichnet. Sie ist eine Form der Inaktivitätsatrophie, da nach Zahnverlust der Kieferknochen nicht mehr ausreichend belastet wird und sich so zurückbildet. Dies lässt sich durch ein Einsetzen von Zahnimplantaten verhindern.

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