Brücken

Verschiedene Varianten

Brücken

BrückenBei einer Brücke werden die Nachbarzähne, die an die Lücke anschließen, „überkront“ und dienen damit als Brückenpfeiler. Daran wird ein künstlich angepasstes Zahnzwischenglied stabil befestigt. Bei einer zu großen Lücke muss unter Umständen ein Implantat als zusätzlicher Brückenpfeiler eingefügt werden, um den sehr großen Druckbelastungen der Kiefer standzuhalten. Damit stellt die Brücke das natürliche Aussehen und die volle Funktion einer intakten Zahnreihe wieder her, stabilisiert den Halt der übrigen Zähne im Kiefer, sorgt für ein gutes Kauen und richtiges Sprechen.

Freiendbrücken können den letzten Zahn in einer Zahnreihe ersetzen. Hierfür werden die Zähne auf einer Seite der Lücke präpariert und überkront.

Vollguss-Brücken bestehen komplett aus Metall und stellen die einfachste Ausführung dar. Verblendbrücken bestehen aus einem Metallgerüst und einer Keramikverblendung und gelten als der gehobene Zahnersatz schlechthin.

Vollkeramik

Vollkeramik Abbildung 1Vollkeramikbrücken werden derzeit als qualitativ beste Brücken angesehen. Sie ahmen die natürlichen Zähne am Besten nach und kommen ganz ohne Metallgerüst aus.

Das Gerüst einer Vollkeramikbrücke besteht meist aus Zirkondioxid.

Vor allem für die stärker belasteten Seitenzahnbrücken gab es lange Zeit keine Vollkeramik-Lösung. Mit der Entwicklung des Zirkondioxids wurde dies anders.

Zirkondioxid wird dank seiner überragenden Endfestigkeit (>900 MPA) auch hohen Kaubelastungen im Seitenzahnbereich problemlos gerecht.

Vollkeramik Abbildung 2Das extrem harte Material stellt immer nur das Gerüst dar. Dieses Gerüst wird mit einer Verblendkeramik ummantelt. Das Ergebnis ist eine natürlich schöne Ästhetik durch die individuelle Zahnform- und Zahnfarbgestaltung der Verblendkeramik. Sie wird in Form und Farbe den natürlichen Zähnen nachgebildet.

Die Vollkeramikbrücke stellt die körperverträglichste Variante der Brücken dar – absolut biokompatibel und vollkommen metallfrei.

Die Herstellung erfolgt mittels einer Abformung. In unserem zahntechnischen Labor wird das Modell danach hergestellt und eingescannt. Am Computer wird virtuell das Gerüst designt. Eine Keramikschleifmaschine schleift dieses dann aus einem Zirkondioxidblock heraus. Anschließend muss es über mehrere Stunden in einem Sinterofen gehärtet werden (sintern). Der Zahntechniker verblendet es danach noch mit einer Keramik. Diese wird wieder in einem Keramikofen gehärtet. Das Ergebnis ist ein hochästhetischer und biokompatibler Zahnersatz.

Vollguss

Vollguss-Brücken bestehen als einfachste der Brückenvarianten komplett aus Metall. Dieses Metall kann hochgoldhaltig oder auch aus Kostengründen ein Nichtedelmetall (silberfarben) sein. Als große Nachteile sind die sehr ungünstige Ästhetik sowie mögliche Metallunverträglichkeiten zu nennen.

Metallkeramik

MetallkeramikMetallkeramikbrücken (Verblendbrücken) bestehen aus einem Metallgerüst und einer Keramikverblendung. Als Metall kann eine hochgoldhaltige Legierung oder aus Kostengründen ein Nichtedelmetall gewählt werden.

Ästhetisch ist diese Ausführung wesentlich besser als eine Vollgussbrücke, kann doch die Farbe der Verblendkeramik an die benachbarten Zähne angepasst werden. Die natürliche Lichtstreuung und hohe Transluzenz der Keramik verbergen das Metallgerüst vollständig. Somit sind diese nicht von Ihren natürlichen Zähnen zu unterscheiden.

Der Kronenrand von Verblendbrücken wird 1-2 mm unter das Zahnfleisch versenkt. Dadurch ist der Übergang von Metall zu Keramik nicht mehr sichtbar. Im Laufe der Zeit kann das Zahnfleisch allerdings zurückgehen. Dies kann zu einem ästhetischen Problem führen, da nun der dunkle Kronenrand der Pfeilerzähne freiliegt. Vor allem in der Oberkieferfront fällt das bei jedem Lachen auf. Als Ausweg kann bei der Herstellung eine sogenannte Keramikstufe angebrannt werden, das bedeutet, der Kronenrand der Pfeilerzähne besteht aus Vollkeramik. Die zweite Möglichkeit wäre eine Vollkeramikbrücke.

Freiendbrücken

Bei einer Freiendbrücke (Extensionsbrücke) befindet sich das Zwischenglied nicht zwischen den Brückenankern, sondern bildet das eine Ende der Brücke. Um eine Überbelastung auszuschliessen, benötigen Extensionsbrücken immer mindestens zwei nebeneinanderliegende Pfeilerzähne oder Implantate. Eine Freiendbrücke kann aus Metallkeramik oder Vollkeramik hergestellt werden.

Alternativ zu einer Freiendbrücke kann ein Implantat den fehlenden Brückenankerzahn ersetzen. Heutzutage werden nicht nur Zähne, sondern auch Implantate zur Befestigung der Brückenanker verwendet.

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